Der heutige Landwirtschaftsbetrieb umfasst 14,7 Hektaren Monokultur. Die bestehenden Baum- und Strauchstrukturen werden selbstverständlich erhalten.
Das folgende Bild ist eine Visualisierung! Der Hof soll mit mehreren Teichen, Keylines und einem Waldgarten zum Leben erweckt werden - und Leben erwecken.
Der Südwesten Frankreichs vereint viele Voraussetzungen für den Aufbau regenerativer Landschaften: Ausreichend Niederschläge, grosse degradierte Flächen, milde Winter und warme Sommer.
Gleichzeitig zeigt die Region auch die Herausforderungen der modernen Landwirtschaft. Grosse Monokulturen, massiver Einsatz von Pestiziden, fehlende Landschaftsstrukturen und ein unzureichendes Wassermanagement führten dazu, dass wertvolles Regenwasser rasch abfliesst, Böden austrocknen, die Wasserqualität und die Biodiversität unter Druck geraten ist.
Diese Herausforderungen wird als Chance verstanden.
Zukunftsbau ist eine private Initiative zur Entwicklung regenerativer Lebensräume. Der Ansatz verbindet Architektur, Wassermanagement, Waldgärten und Landwirtschaft zu einem ganzheitlichen System.
Gebäude, Wege, Seen, Gärten und Landschaft werden nicht getrennt geplant, sondern als zusammenhängendes Ökosystem entwickelt. Regenwasser wird gespeichert, Böden werden aufgebaut, Nahrung wird produziert und Lebensräume für Mensch und Natur entstehen.
Der Waldgarten bildet dabei das Herzstück. Im Gegensatz zu klassischen Landwirtschaftssystemen orientiert er sich an den Strukturen eines natürlichen Waldes. Bäume, Sträucher, Kletterpflanzen, Kräuter und Bodendecker ergänzen sich gegenseitig, fördern die Biodiversität und schaffen langfristig stabile, produktive und klimaresiliente Systeme.
Durch Speicherseen, Keyline-Design und einem zusammenhängenden Waldgarten soll Wasser in der Landschaft gehalten, die Bodenfruchtbarkeit verbessert und die Biodiversität gefördert werden.
So entsteht Schritt für Schritt eine Kulturlandschaft, die produktiv, widerstandsfähig und an die klimatischen Veränderungen der kommenden Jahrzehnte angepasst ist.
Der Südwesten Frankreichs ist deshalb nicht nur ein Standort, sondern ein Ort mit grossem Potenzial, um zu zeigen, wie Landwirtschaft, nachhaltige Architektur und Natur wieder zu einem funktionierenden Ganzen werden können.
Ein Ort, der für viele Regionen der Welt als Inspiration dienen kann.
Eine Auswahl von Bildern - überzeugend in sich selbst.
3 Chem. de Gabarrou
64370 Arthez-de-Béarn, Frankreich
CH72 0839 0033 9287 2000 2
Alternative Bank Schweiz, 4601 Olten
Tobias Ammann
info@zukunftsbau.ch
Hinter Zukunftsbau steht Tobias Ammann. Als gelernter Schreiner, Architekt BA sowie Umwelt- und Energieberater verbindet er praktisches Handwerk mit planerischem Fachwissen und einem ganzheitlichen Verständnis für nachhaltige Entwicklung.
Die Idee zu Zukunftsbau entstand vor über fünf Jahren und wird seither als private Initiative kontinuierlich weiterentwickelt. Ziel ist es, Baukultur, regenerative Landwirtschaft und ökologische Verantwortung in einem zukunftsfähigen Gesamtkonzept zusammenzuführen.
Berufliche Erfahrungen in den Bereichen Holzbau, Architektur, Energie und Umweltberatung prägen dabei den Ansatz: Lösungen sollen nicht nur auf dem Papier funktionieren, sondern langfristig ökologisch, wirtschaftlich und praktisch tragfähig sein.
Zukunftsbau ist kein Unternehmensprojekt, sondern das Ergebnis einer persönlichen Vision und langjährigen Auseinandersetzung mit der Frage, wie wir Lebensräume schaffen können, die Mensch und Natur gleichermassen dienen.
Keine Sorge, ich verkaufen keine Wunder. Mit deiner Spende hilfst du dabei, Natur zurückzubringen, Ressourcen sinnvoll einzusetzen und Zukunft aktiv zu gestalten.
Das fühlt sich gut an. Für dich. Für die Umwelt. Für die kommenden Generationen.