Wir möchten ausgelaugte Flächen in lebendige, produktive Ökosysteme. Der Boden, die Biodiversität und die Wasserkreisläufe sollen aktiv aufgebaut und langfristig gestärkt werden.
Mehr erfahrenWir wollen Systeme schaffen, die auch unter Veränderung funktionieren. Lokale Nahrung, Wasser und Energie erhöhen die Unabhängigkeit und Stabilität.
Mehr erfahrenWir wünschen einen Ort, an dem Menschen Verantwortung teilen und voneinander lernen.
Mehr erfahrenWir möchten bewährtes Wissen mit zeitgemässer Technologie verbinden. So entstehen Lösungen, die heute und morgen funktionieren.
Mehr erfahrenDie Zukunft baut sich nicht von selbst. Wir übernehmen Verantwortung für ihre Gestaltung. Unsere Ziele sind auf eine klimaangepasste Zukunft bis 2045 ausgerichtet – ambitioniert und realistisch. Dafür brauchen wir Dich
Dies ist eines der bekanntesten nachhaltigen Landwirtschaftsmodelle in Europa. Auf etwa 600 Hektaren führt die Gemeinschaft nachhaltige Agroforst- und Permakultur-Systeme ein. Sie integrieren Bäume (z. B. Kork- und Steineichen), Feldfrüchte, Nutztiere und bilden so ein resilienteres Ökosystem als die klassischen Monokulturen. Gleichzeitig gibt es Workshops und Programme, die das Wissen an lokale Bauern und Interessierte weitergeben.
Auf ehemals intensiver Mandel-Monokultur wurde ein Agroforst-Pilotbetrieb aufgebaut, der Marktgarten, diverse Baum- und Straucharten sowie Tiere kombiniert. Ziel ist, die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern, Wasserbedarf zu senken und lokale Märkte mit vielfältigen Produkten zu versorgen.
In Gemeinschafts-Workshops (z. B. im Rahmen von Permakultur-Kursen oder EU-geförderten Veranstaltungen) hat eine Gruppe von Menschen aktiv an der Umgestaltung eines Orangen- bzw. Olivenhain-Monokulturbetriebs zu einem Agroforst-System gearbeitet. Solche Gemeinschaftseinsätze verknüpfen praktische Umwandlung vor Ort mit Wissenstransfer in die Region.
Obwohl nicht immer direkt aus einer klassischen Monokultur entstanden, zeigen Projekte wie das Suderbyn Permaculture Ecovillage in Schweden, dass Gemeinschaften funktionierende Permakultur-Lebensräume formen, in denen Food Forest- und Agroforst-Systeme ein zentraler Bestandteil sind und Wissen in der Region verbreitet wird.
Teil der EU-Projektauswahl, wo eine ökologische Siedlung Agroforst- und Waldgarten-Systeme in gemeinsamer Kultur nutzt. Das Projekt zeigt ein funktionales Dorfmodell mit essbaren, diversifizierten Landschaftsformen.
Zwar keine klassischen Gemeinschaftsprojekte im engeren Sinn, zeigen sie, wie strukturelle Unterstützung (Fördermittel, Forschung, Demonstrationsflächen) dabei hilft, agroforstliche Systeme zu etablieren und lokale Landwirte zu vernetzen, um Monokulturen langfristig zu ersetzen.
Resilienz bedeutet für uns, Systeme zu gestalten, die mit Unsicherheit umgehen können. Durch lokale Energieproduktion, Wasserspeicherung, vielfältige Nahrungsquellen und einfache, robuste Bauweisen entsteht Unabhängigkeit von fragilen globalen Lieferketten. Dabei arbeiten wir mit lokalen Fachpersonen, Bauern und der lokalen Bevölkerung zusammen.
Gleichzeitig wird bewusst auf Redundanz gesetzt: Mehrere Lösungen für dieselbe Funktion statt einzelner Abhängigkeiten. So wachsen Lebensräume, die Störungen nicht nur überstehen, sondern sich weiterentwickeln können.
Zukunftsfähig bedeutet für uns, Lösungen zu bauen, die langfristig tragfähig sind – ökologisch, sozial und wirtschaftlich. Wir kombinieren bewährte Prinzipien mit moderner Technologie, wo sie sinnvoll ist. Nicht maximale Komplexität steht im Vordergrund, sondern einfache Systeme mit grosser Wirkung. So entsteht ein Modell, das heute umsetzbar ist und morgen skaliert werden kann.
Schonung von Ressourcen und Lebensräumen für kommende Generationen.
Bewusstsein für die Folgen des eigenen Handelns auf Umwelt und Gesellschaft.
Eigenverantwortliche Lebensgestaltung in einem demokratischen Rahmen.
Wertschätzung unterschiedlicher Perspektiven, Kulturen und Lebensentwürfe.
Einfühlungsvermögen und wertschätzender Umgang im Miteinander und gegenüber Tieren.
Neue Lösungen für zukünftige Herausforderungen
Baumaterialien, die seit Jahrhunderten verwendet werden, verbinden wir mit moderner Technologie. So entstehen ressourceneffiziente Gebäude aus natürlichen Materialien. Lehmwände aus dem 3D-Drucker werden mit Holz, Stroh und Kalk zu widerstandsfähigen Häusern kombiniert. Diese Bauweise reguliert Hitze und Kälte auf natürliche Weise und schafft langlebige, behagliche Lebensräume.
Auch bei unseren Gebäude gilt der Ansatz: Weniger ist mehr. Durch die optimierte Geometrie reduzieren wir den Bedarf an Material und Kosten. Der Wohnkomfort soll dennoch hoch und die Ausstattung in gutem Standard sein. Die Gebäude entstehen unter höchsten Ansprüchen an die Baubiologie. Gesund für uns und die Natur.
Der Fokus liegt darauf, die Landschaft nachhaltig zu transformieren und die Artenvielfalt zu fördern.
Damit Unterstützerinnen und Unterstützer Sicherheit haben, wird für dieses Projekt ein finanzielles Zielkonto eröffnet. Alle Beiträge – sei es aus Sponsoring, Spenden, Gebäude-Käufen oder Mitgliedschaften – werden gezielt auf dieses Konto eingezahlt und treuhänderisch verwaltet.
Das Projekt geht erst in die konkrete Umsetzung, wenn ein Mindestbetrag erreicht ist, der die initialen Investitionskosten deckt. Diese Schwelle stellt sicher, dass Wasserinfrastruktur, Planung, Gebäude und Bepflanzung tatsächlich realisiert werden können, ohne das Projekt in finanzielle Schieflage zu bringen.
Wir streben als realistische Basisfinanzierung ca. 1,5 Millionen Euro an. Dieser Betrag ermöglicht die Sicherung erster Flächen, die Erstellung der grundlegenden Infrastruktur und den Aufbau des Pilotclusters. Er ist konservativ kalkuliert und orientiert sich an ähnlichen regenerativen Gemeinschaftsprojekten in Europa.
Sollte bis Sommer 2027 die erforderliche Summe nicht erreicht werden, werden alle eingezahlten Gelder vollständig an die Unterstützenden zurückerstattet. So besteht für alle Beteiligten maximale Sicherheit: Keine Vorleistungen, keine finanziellen Verpflichtungen, bevor das Projekt tragfähig ist.
Dieses Projekt entsteht schrittweise und basiert auf einer gesicherten Anschubfinanzierung sowie langfristig tragfähigen Strukturen. In der ersten Phase wird eine Basisfinanzierung aufgebaut, die den Erwerb oder die Sicherung der Flächen, die Planung sowie den Aufbau der grundlegenden Infrastruktur ermöglicht. Diese Mittel stammen aus einer Kombination von privaten Beiträgen, Sponsoring, Fördergeldern und dem zukünftigen Erwerb erster Wohncluster.
Die Wohncluster können von Privatpersonen erworben werden, die bereit sind, Verantwortung für den Ort zu übernehmen und die Werte des Projekts langfristig mitzutragen. Diese Beiträge ermöglichen den Aufbau von Gebäuden, Wasserinfrastruktur und Landschaftssystemen und bilden eine zentrale Säule der Entwicklungsfinanzierung.
Ergänzend werden Fördergelder aus Programmen zur Biodiversitätsförderung, Landschaftsregeneration und Klimaanpassung genutzt. Diese Mittel unterstützen gezielt den Aufbau ökologischer Strukturen wie Teiche, Pflanzsysteme und Bodenregeneration und reduzieren die finanzielle Belastung der Aufbauphase.
Langfristig basiert die Stabilität des Projekts auf einer Kombination aus gemeinschaftlichem Wohnen, moderatem nachhaltigem Tourismus und weiteren standortbezogenen Nutzungen. Diese Einnahmen dienen der Pflege der Infrastruktur, der Weiterentwicklung der Landschaft und der Sicherung des Betriebs.
Da wir selbst nur über begrenzte finanzielle Mittel verfügen, wird das Projekt gemeinsam mit Menschen und Partnern aufgebaut, die bereit sind, durch Beteiligung, Erwerb, Sponsoring oder Spenden zum Aufbau beizutragen. Alle Mittel fliessen direkt in die Entwicklung der Landschaft, der Infrastruktur und der gemeinschaftlichen Lebensräume.
Ziel ist ein langfristig stabiles System, das sich nach der Aufbauphase zunehmend selbst trägt und unabhängig von kurzfristigen Finanzierungsquellen bestehen kann.
Planung, Genehmigungen, Projektkoordination: 20’000 – 80’000 €
Fachplanung, ökologische Konzepte, Bewilligungsverfahren und die Koordination aller Projektphasen bilden die Grundlage einer nachhaltigen und rechtskonformen Umsetzung.
Flächenkauf: 5’000 – 15’000 € pro Hektar
Die langfristige Sicherung der Flächen ermöglicht den Aufbau stabiler Ökosysteme und schützt die Landschaft vor kurzfristiger, intensiver Nutzung.
Wasserinfrastruktur (Teiche, Speicher, Leitungen): 20’000 – 100’000 € (erste Ausbaustufe)
Teiche, Versickerungsstrukturen und Speicher sichern die Wasserversorgung, stabilisieren das Mikroklima und reduzieren Risiken durch Trockenheit und Starkniederschläge.
Pflanzmaterial & Bodenaufbau: 2’000 – 8’000 € pro Hektar
Bäume, Sträucher und mehrjährige Pflanzen bilden die Grundlage des Waldgartens. Gleichzeitig wird der Boden durch gezielte Massnahmen regeneriert und langfristig fruchtbarer gemacht.
Bau der Gebäude: Ein 60 m² Gebäude ca. 150’000 €
Die Gebäude werden aus natürlichen Materialien wie Lehm, Holz, Stroh und Kalk errichtet. Sie bieten langlebige, ressourcenschonende Lebensräume mit geringem Energiebedarf.
Tierschutzmassnahmen: 1’000 – 5’000 € pro Tier (Initialkosten) plus ca. 500 – 1’500 € pro Tier und Jahr (Unterhalt)
Es entstehen sichere Lebensräume für gerettete Tiere, die nicht mehr in der landwirtschaftlichen Nutzung stehen. Die Versorgung, Pflege und Integration erfolgt unter Berücksichtigung des Tierwohls und der natürlichen Bedürfnisse.
Die Umsetzung dieses Projekts wird durch Menschen ermöglicht, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und aktiv zu seiner Entwicklung beizutragen. Es bestehen verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung – von direkter Mitwirkung bis hin zu finanzieller Beteiligung am Aufbau von Landschaft, Infrastruktur und Lebensräumen.
Das ist je nach Beteiligung unterschiedlich. Von einfachen Updates bis hin zur Mitentwicklung des gesamten Areals ist vieles möglich.
Zukunftsbau
c/o Ammann-Azizi
Pfarrhubel 2
6246 Altishofen
Alternative Bank Schweiz
Postfach
CH-4601 Olten
IBAN CH13 0839 0033 9287 1000 6
Starkregen und lange Trockenphasen nehmen zu. Ein intelligentes Wassermanagement reduziert Überschwemmungsrisiken, sichert die Wasserversorgung und stabilisiert das lokale Klima. Wasser wird vom Problem zum zentralen Gestaltungselement einer resilienten Landschaft.
Regenwasser wird systematisch gesammelt und im Boden und in Teichen gespeichert. Landschaftliche Strukturen wie Mulden, Swales und Terrassierungen sorgen dafür, dass Wasser langsam versickert statt abzufliessen.
Gespeichertes Wasser wird für Bewässerung, Haushaltsnutzung und Brandschutz eingesetzt. Effiziente Verteilungssysteme und angepasste Pflanzkonzepte minimieren den Verbrauch.
Bodenaufbau, Beschattung und geschlossene Kreisläufe reduzieren Verdunstung und Verluste. Abwasser fliesst in Pflanzenklärsysteme und wird wieder in Bewässerungskreisläufe eingebunden. Wasser bleibt möglichst lange im System und erhält die Produktivität der Landschaft.
Wir sehen die Wissenschaft als Grundlage unseres Projekts. Zahlreiche Studien und praktische Erfahrungen zeigen, dass unser Ansatz zukunftsfähig ist. Unterschiedliche Weltanschauungen und persönliche Überzeugungen haben bei uns Platz. Für Planung, Umsetzung und Weiterentwicklung stützen wir uns jedoch konsequent auf überprüfbares Wissen, messbare Ergebnisse und praktische Erfahrungen.
Wo stehen wir? Am Anfang. Wir haben die Idee, doch noch keinen Ort und nur begrenzte Mittel. Machst Du mit? Hast Du Land oder willst Du unsere Idee in irgendeiner Weise unterstützen? Kontaktiere uns und bleibe hier up to date.
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